
Über mich – Mein Weg zwischen Technik, Verantwortung und persönlicher Entwicklung
Ich wurde am 27. Mai 1964 in Lampertheim geboren. Meine Eltern, Josef Wetzel und Helga Wetzel, geborene Bauer, lebten mit mir in der Blücherstraße 8. Dort begann auch mein schulischer Weg – mit der ersten Klasse in Lampertheim.
1970 zog meine Familie nach Bürstadt, Ortsteil Bobstadt. Meine Eltern bauten dort ihr Haus – ein prägendes Erlebnis, das mir früh vermittelte, was es heißt, etwas Eigenes zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu denken. In Bobstadt beendete ich die Grundschule, wechselte anschließend an die Albert-Schweizer-Schule in Bürstadt und später an die Gesamtschule Bürstadt, wo ich meinen Realschulabschluss erwarb.
Mein Abitur absolvierte ich 1983 an der Gymnasialen Oberstufe Lampertheim. Direkt im Anschluss begann mein Wehrdienst (07/1983–09/1984) und erklärte später aus Gewissensgründen meine Verweigerung (02/1990) . Diese Phase war für mich nicht nur eine formale Station, sondern auch ein innerer Klärungsprozess in Fragen von Verantwortung, Haltung und persönlicher Integrität.
Ausbildung und Studium – Wirtschaft trifft Technik
Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann (1984–1986) . Diese kaufmännische Basis hilft mir bis heute, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und unternehmerisch zu denken.
Ein Praktikum bei Tremmel Elektroinstallationen vertiefte mein technisches Interesse – der Schritt in das Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Darmstadt (1987–1991) war die logische Konsequenz . Technik bedeutete für mich nie nur Hardware und Software, sondern Systeme, Zusammenhänge und Strukturen.
Beruflicher Werdegang – Verantwortung im Wandel der IT
Meine berufliche Laufbahn begann in technischen und projektorientierten Rollen, unter anderem als Projekt-Ingenieur bei AEG Energietechnik GmbH, wo ich Client-Server-Netzwerke implementierte und Schulungsprogramme entwickelte .
Es folgten Projektleitungs- und Managementfunktionen bei der Deutsche Telekom AG, T-Systems Enterprise Services und weiteren Konzerneinheiten . In diesen Rollen habe ich:
- Callcenter- und Supportstrukturen optimiert
- Standortverlagerungen verantwortet
- Effizienzprogramme umgesetzt
- IT-Systeme modernisiert
- Datawarehouse-Teams geführt
- große Migrations- und Transformationsprojekte geleitet
Seit vielen Jahren bin ich in leitenden Rollen bei der Deutsche Telekom IT tätig – unter anderem als Projektleiter, Anwendungsleiter, Patchmanager, Business-Epic-Owner und Product Owner .
Mein Schwerpunkt liegt heute auf der Reduzierung von IT-Komplexität, der Migration von Altsystemen in moderne Architekturen, der Kosteneffizienz von Hard- und Software sowie einem strukturierten Stakeholder-Management. Für mich bedeutet IT nicht nur Technik, sondern Organisation, Kommunikation und strategische Klarheit.
Psychologie und Coaching – Der Mensch im Mittelpunkt
Neben meiner technischen Laufbahn habe ich mich intensiv mit Psychologie beschäftigt und die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie (2009–2012) abgeschlossen . Ein klinisches Praktikum in der Vitos Klinik Heppenheim ergänzte diese Ausbildung .
Diese Kombination aus Technik, Organisation und Psychologie prägt meinen Blick auf Systeme:
Jedes technische System ist immer auch ein menschliches System.
Kommunikation, Empathie, Klarheit und Haltung sind für mich keine „Soft Skills“, sondern essenzielle Erfolgsfaktoren – sowohl in Transformationsprojekten als auch in persönlichen Entwicklungsprozessen.
Persönliches
Privat war ich mit Elke Wetzel verheiratet. Aus dieser Ehe stammt mein Sohn Leon. Ende August 2016 habe ich mich getrennt und bin nach Lorsch gezogen – ein Schritt, der auch persönlich einen Neubeginn markierte.
Heute lebe ich in Lorsch. Natur, Sport und Fitness spielen in meinem Alltag eine wichtige Rolle . Mein Hund „Bullet“ begleitet mich täglich und sorgt für Ausgleich und Erdung .
Ich lese gern Sachbücher, interessiere mich für psychologische und gesellschaftliche Zusammenhänge und hinterfrage Strukturen – technisch wie gesellschaftlich – gern aus unterschiedlichen Perspektiven.
Mein Leitgedanke
Mein Lebensweg verbindet Wirtschaft, Technik, Systemdenken und Psychologie.
Ich habe gelernt, Projekte zu steuern, Organisationen zu strukturieren, technische Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig den Menschen im Blick zu behalten.
Verantwortung, Klarheit, Integrität und kontinuierliche Weiterentwicklung sind für mich keine Schlagworte, sondern gelebte Praxis – beruflich wie privat.